Video-Blog
In regelmässigen Abständen erfahren Sie hier in Video-Interviews mit Inkontinenz-Betroffenen und Experten, wie auch Sie mit Blasenschwäche ein beschwerdefreies Leben führen können. Zudem können Sie in unserem diskreten Blog Ihre Fragen platzieren oder mitdiskutieren.
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Thema
Inkontinenz aus der Sicht einer Angehörigen
Frau Hofstetter
Angehörige
Gegen Ende der Krankheit von Frau Hofstetters Mann war es mit dem WC-Training und dem Tagebuchführen möglich, einen minimen Fortschritt zu erzielen. Durch Beobachtung, konnte Frau Hofstetter erahnen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen war, um mit ihrem Mann auf die Toilette zu gehen. Frau Hofstetter gab sich alle Mühe, den Alltag ihres Mannes so angenehm wie möglich zu gestalten.
Sie wünscht sich, dass das Thema Inkontinenz vermehrt in die Öffentlichkeit getragen wird. Ihr Anliegen ist es, dass betroffene Menschen ihre Hemmschwelle überwinden, indem sie Informationen aus den Medien erhalten.
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Thema
Mit der Interstim-Therapie zu mehr Lebensqualität
Frau Wagner
Betroffene
Frau Wagner musste täglich bis zu 22 Mal die Toilette aufsuchen. Hilfe suchte sie als erstes bei ihrem Frauenarzt. Die Empfehlung die Gebärmutter zu entfernen, um die Blase vom Druck zu entlasten, war ergebnislos – genau wie die vielen empfohlenen Therapien.
Die Lösung zu mehr Lebensqualität brachte die Interstim-Therapie Neuromodulationsgerät / Blasenschrittmacher), die vergleichbar ist mit einem «Schrittmacher» in der Hüfte. Diese führte wieder zu mehr Lebensqualität und mehr Freude am Ausgehen. Zudem muss Frau Wagner nur noch sechs bis acht Mal am Tag eine Toilette aufsuchen.
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Thema
Ursachen einer Inkontinenz
Christine Widmer
MNS, Pflegeexpertin
Die Ursachen einer Inkontinenz können unterschiedlich sein. Einerseits bei Männern nach einer Prostataoperation oder andererseits bei älteren Frauen, die Kinder geboren haben. Bei Krebserkrankungen werden mögliche Nebenerkrankungen, wie beispielsweise eine Blasenschwäche oft in den Hintergrund gestellt. Die Behandlungsfolgen werden den Betroffenen meist erst später im Alltag bewusst.
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Thema
Inkontinenz in verschiedenen Altersklassen
Dr. med. Isabel Reilly
Fachärztin FMH für Urologie
Inkontinenz kann in allen Altersklassen auftreten: bei Kindern wie auch bei Menschen in hohem Alter. Die häufigste und zugleich lästigste Form der Inkontinenz ist die Reizblasensymptomatik. Bei dieser tritt der Harndrang ohne Vorwarnung auf. Die Inkontinenz kann auch eine Folge von Blasenkrebs sein. Wenn dieser früh genug diagnostiziert wird, ist eine Behandlung unproblematisch.
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Thema
Verschiedene Inkontinenzformen
Prof. Dr. Harald Meden
FMH Gynäkologie & Geburtshilfe
Inkontinenz ist ein unfreiwilliger Unrinverlust. Dabei sind mehr Frauen als Männer von Inkontinenz betroffen. Die Hälfte aller Schweizer Frauen, die das 50. Lebensjahr erreicht haben, leiden an Blasenschwäche. Eine Form der Inkontinenz ist die Stressinkontinenz, der eine Überdehnung des Beckenbodens vorausgeht. Ursachen dafür können eine problematische Geburt oder langjährige, harte körperliche Arbeit sein.
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Thema
Individuelle Diagnosen, individuelle Behandlungen
Rita Wagner
Pflegefachfrau HöFa I
Jede Inkontinenzberatung ist individuell. Die Beratung gestaltet sich je nach Fall völlig unterschiedlich. Dabei sind jüngeren Menschen diskrete Hilfsmittel wichtig, die nicht sichtbar sind. Bei älteren Betroffenen spielt die Form keine grosse Rolle. Ihnen ist vor allem wichtig, dass ihre Kleidung trocken bleibt.
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Diagnose Inkontinenz nach Prostata-Operation
Herr Schwyn
Betroffener
Vor fünf Jahren wurde bei Herrn Schwyn Prostatakrebs diagnostiziert. Sein Urologe empfahl sofort eine Operation. Dass Inkontinenz als Folge der Operation auftreten könne, wurde erwähnt. Dies sei jedoch selten der Fall.
Herr Schwyn wurde bewusst, dass etwas nicht stimmte, als er nach der Operation mehr Einlagen benötigte als üblich. Durch Beckenbodentraining beim Physiotherapeuten konnte eine Verbesserung erzielt werden. Seither hat sich Herrn Schwyn mit seiner Krankheit abgefunden.
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Thema
Diagnose Inkontinenz nach Diskushernienoperation
Frau Wagner
Betroffene
Frau Wagner wird nach ihrer Diskushernienoperation erstmals bewusst, dass sie alle 20 Minuten die Toilette aufsuchen muss. Dabei verspürt sie jedes Mal einen starken Druck auf ihrer Blase.
Die Lebensqualität von Frau Wagner wird durch ihr Leiden sehr stark eingeschränkt. Frau Wagner ist nicht nur gezwungen ihre Arbeit aufzugeben, auch Städtereisen mit ihren Freunden sind problematisch. Die Suche nach Toiletten wird Teil ihres Lebens. Frau Wagner bezeichnet sich als einen Menschen, der gerne unter Leuten ist. Sie versucht stets das Beste aus ihrem Schicksal zu machen und sich so gut es geht, den Umständen anzupassen.
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Thema
Inkontinenz im Alter
Betroffener
Der Betroffene hat seit seiner Kindheit mit Inkontinenz zu kämpfen. Seiner Mutter ist nicht entgangen, dass er alle dreissig bis sechzig Minuten die Toilette aufsuchen musste. Sie erfand stets Ausreden dafür und hielt es vor seinen Mitmenschen geheim.
Das Problem wurde mit dem Alter grösser: Schlechtes Wetter, Stress, Körperhygiene, wie auch laufendes Wasser haben die Inkontinenz verstärkt.
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Thema
Inkontinenz als Folge Frontotemporaler Demenz
Frau Hofstetter
Angehörige
Vor drei Jahren wurde bei Frau Hofstetters Mann Demenz diagnostiziert. Frau Hofstetter war klar, dass es gegen Ende dieser Krankheit zu einer Inkontinenz kommen würde. Denn ihr Mann hat das Gefühl einer vollen Blase nicht mehr wahrgenommen. Inkontinenz wurde Teil ihres Alltags. Zusätzlich belastete Frau Hofstetter die aufkommende Stuhlinkontinenz ihres Mannes.

