Behandlung und Tipps
Auf die Diagnose „Inkontinenz“ reagieren die meisten Betroffenen verständlicherweise mit Erschütterung. Man muss zuerst einmal lernen, mit der neuen Situation umzugehen – sowohl mental als auch körperlich. Wichtig ist aber, dass Betroffene wissen, dass man etwas gegen Blasenschwäche tun kann.
Übungen können in vielen Fällen helfen, die Kontinenz zu verbessern oder sogar wiederherzustellen. Und selbst wenn die Blasenschwäche bestehen bleibt, gibt es Lösungen, um weiterhin aktiv zu bleiben und sein gewohntes Leben weiterzuführen.
Einfache Tipps und Tricks für eine gesunde Blase und ihre Verschlussfunktion
Zusätzlich zur Wahl des richtigen aufsaugenden Inkontinenzproduktes können Sie selbst mit ein paar wenigen Tricks viel dazu beitragen, Ihren Unterleib gesund zu halten. Bereits kleine Veränderungen können eine grosse Wirkung haben und Ihnen helfen, das Leben wieder zu geniessen.
Ausreichend trinken
Damit Ihr Körper richtig funktioniert, braucht er genügend Flüssigkeit: mindestens 6 – 8 Gläser Wasser oder Kräutertee pro Tag. Verzichten Sie besser auf Kaffee und Alkohol, sie können die Blase irritieren. Gehen Sie nur auf die Toilette, wenn es nötig ist.
Achten Sie auf Ihr Gewicht
Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen Übergewicht und Inkontinenz. Falls Sie etwas zuviel Gewicht mit sich herumtragen, sollten Sie versuchen, es zu reduzieren. Bereits wenige Kilogramm können genügen, weil Sie so den Druck auf Ihren Unterleib reduzieren und so den Beckenboden entlasten.
Stärken Sie Ihren Beckenboden
Beckenbodenübungen nützen vor allem bei Stressinkontinenz. Sie stärken die Muskeln, die die Blase, den Uterus und andere Organe des Beckens stützen. So können die Übungen helfen, ungewollten Urinabgang zu verhindern, beispielsweise beim Lachen, Niesen oder Husten. Hier finden Sie eine genaue Anleitung zum richtigen Beckenbodentraining.

